Modebranche

In der Welt-online vom 12.07.2007 findet sich folgender Artikel über Produktfälschungen in der Modebranche (Ausschnitt):

“… Im Modebereich kletterte die Zahl der beschlagnahmten Waren um 175 Prozent auf 30,25 Mio. Kleidungsstücke und Accessoires wie zum Beispiel Taschen. Dabei geht der Trend dahin, nicht mehr containerweise Fälschungen abzuliefern, sondern über das Internet geringe Stückzahlen zu verkaufen. Industrie und Handel klagen bereits über Umsatzeinbußen in Höhe von mehreren Hundert Mio. Euro. “Die Fälschungen treffen uns doppelt: Zum einen geht neben dem Umsatz noch zusätzliche Kaufkraft verloren, zum anderen leidet der Ruf der Marken wegen der schlechten Qualität der Fälschungen”, klagt Thomas Rasch, Geschäftsführer vom Modeverband German Fashion.”

Link: Welt.de

Diesen Trend können wir nur bestätigen. ! Arglose online-Händler, bevorzugt Ebay-shopbetreiber, werden von dubiosen – oftmals aus China bzw. Südostasien – stammenden Verkäufern angemailt und sollen Markentextilien in vergleichsweise kleinen Mengen abnehmen. !
Die Wahrscheinlichkeit, dass der vermeintlich gute deal durch den Zoll oder genau hinschauende Kunden auffliegt, ist hoch.
Die Folge: Es drohen teure Abmahnungen, die keinesfalls ignoriert werden sollten. Ist ein Händler im Besitz solcher Fälschungen oder lässt er sich solche nur zusenden, ist er dennoch zur Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz verpflichtet. In einem solchen Fall ist Schadensbegrenzung gefragt.

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